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Bildwörter als Merkhilfe

29. April 2018 - Lesezeit: 1 Minuten

Bildbeschreibung Wird Rechtschreibung überbewertet? An sich gibt es keine rechtliche Verpflichtung zum richtig Schreiben von Wörtern. Aber eine einheitliche Rechtschreibung hat doch einige Vorteile. Es unterstützt nicht nur die Lesbarkeit und auch die Erlernbarkeit. Auch im Berufsleben wird darauf geachtet. Ein Bewerbungsschreiben mit vielen Fehlern wird im Normalfall sofort aussortiert. Denn die indirekte Botschaft, dass man sein Gegenüber nicht so wichtig nimmt, steckt darin und welcher Firmenchef will jemanden einstellen, der seinen Vorgesetzten nicht ernst nimmt? Auch im privaten Bereich zeugt ein richtig geschriebener Text von Wertschätzung des Gegenübers. So ist es möglicherweise fraglich, ob die doch sehr emotionale Botschaft einer jungen Dame auf der Rückseite einer Tafel neben einer Bushaltestelle auch wirklich von ihrem Angebeteten erhört wird.


Warum „Bildwörter“?

28. April 2018 - Lesezeit: 1 Minuten

Manche Wörter wollen einfach nicht im Langzeitgedächtnis „hängen“ bleiben. Deshalben „hängen“ wir sie einfach mit Bildern auf. Für die Idee der „Bildwörter“ waren die uralten „Eselsbrücken“ Vorbilder. Heute sind sie als „mnemotechnische Lernhilfen“ zu wissenschaftlichen Ehren gelangt. Schließlich wissen wir von der Hirnforschung, dass Inhalte dann besser behalten werden, wenn man sie mit optischen, akustischen und anderen Assoziationen verknüpft und so gleichzeitig mehrere Gehirnareale einbezieht. Deshalb lässt sich durch „Kino im Kopf“ (Bildwörter) Erlerntes leichter langzeitig speichern. Viele Gedächtniskünstler bedienen sich dieser Methode. Warum sollen wir sie nicht auch in der Schule nützen?


Warum „singendes Lernen“?

27. April 2018 - Lesezeit: ~1 Minute

Jeder kennt die Ohrwürmer aus der Werbung, z.B. das kurze Lied eines Herstellers von bunten Süßigkeiten in Bärenform oder dem Slogan eines Zusatzmittels für Waschmaschinen, das Kalkablagerungen verhindern soll. Mit der Melodie prägt sich auch der Text ein. Zusammen singen macht Spaß und wirkt sich insgesamt positiv auf das Klassenklima aus. Die Chancen stehen gut, dass durch das Singen von Rechtschreibphänomenen diese trockene Inhalte auch mit Freude und guter Laune aufgenommen werden. Außerdem animieren Lieder zur oftmaligen Wiederholung, was wiederum der langfristigen Speicherung im Gedächtnis zugutekommt.


Fächerübergreifendes Arbeiten

26. April 2018 - Lesezeit: 2 Minuten

Im Musikunterricht werden die Rechtschreiblieder gesungen und mit einfachen Instrumenten begleitet. Manchmal eignet sich auch ein kleiner Tanz, eine kurze Bewegungssequenz, unterstützende Gesten oder Body Percussion. Im Deutschunterricht wird das Lied wieder aufgegriffen. Dabei ist der Einsatz der CD von Vorteil. Mit dem Wortmaterial kann dann weiter gearbeitet werden. Die zu behandelnden Wörter werden im Liedtext markiert und besprochen. Sätze oder Geschichten werden formuliert und vorgelesen. Das selber Zeichnen von Bildwörtern hat sich als besonders gewinnbringend erwiesen. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Manche Kinder wollen die Bildwörter einfach nur nachzeichnen, anderen gefällt es, selber kreativ zu werden und sich eigene Merkhilfen zu schaffen. Das Aushängen und Präsentieren der Ergebnisse versteht sich natürlich von selbst. Weiterlesen