Warum „Bildwörter“?

28. April 2018 - Lesezeit: 1 Minuten

Manche Wörter wollen einfach nicht im Langzeitgedächtnis „hängen“ bleiben. Deshalben „hängen“ wir sie einfach mit Bildern auf. Für die Idee der „Bildwörter“ waren die uralten „Eselsbrücken“ Vorbilder. Heute sind sie als „mnemotechnische Lernhilfen“ zu wissenschaftlichen Ehren gelangt. Schließlich wissen wir von der Hirnforschung, dass Inhalte dann besser behalten werden, wenn man sie mit optischen, akustischen und anderen Assoziationen verknüpft und so gleichzeitig mehrere Gehirnareale einbezieht. Deshalb lässt sich durch „Kino im Kopf“ (Bildwörter) Erlerntes leichter langzeitig speichern. Viele Gedächtniskünstler bedienen sich dieser Methode. Warum sollen wir sie nicht auch in der Schule nützen?